Kurzfassung
- Februar 2026: Wer Annes Namen kannte, bekam von der KI meistens eine Antwort mit ihr. Wer nach einer Business-Mentorin für Gesundheitscoaches fragte, bekam sie nie genannt.
- Gebaut wurden ein KI-Markenbrain, zwei Fachartikel in ihrer Stimme, eine Über-mich-Seite als Steckbrief für die KI und strukturierte Daten, jeder Text nach HWG geprüft. Ohne einen einzigen zusätzlichen Post.
- Oktober 2026: Bei 13 von 18 Fragen nach einer Mentorin fällt ihr Name, bei der stärksten in sechs von zehn Antworten. Dazu ist sie die meistgenannte Marke im Panel, und ihre Website ist nach YouTube die meistzitierte Quelle.
Wer Anne kannte, fand sie. Wer eine Mentorin suchte, nicht.
Anne Jansson bringt Gesundheitscoaches, Therapeutinnen und Beraterinnen bei, wie aus ihrer Arbeit ein Business wird, das trägt. Über 1.800 Kundinnen, eine eigene Academy. Bei ihr klären sie erst ihre Positionierung, bauen dann Angebote, die tatsächlich gekauft werden, und werden am Ende damit sichtbar. (In dieser Reihenfolge. Andersrum wird es teuer.)
Ihre Website hatte in all den Jahren einen Job, und den hat sie gut gemacht: verkaufen. Da lagen die Salespages und Landingpages, die Besucherinnen kamen über Instagram und Meta Ads. Selbst gefunden werden musste die Seite nie. Es hat ja immer jemand den Link geschickt.
Ende 2025, Anfang 2026 gehörte Anne zu den Ersten im deutschsprachigen Online-Business, die sich ernsthaft mit KI-Sichtbarkeit beschäftigt haben. Ihre Kundinnen tippen ihre Fragen nämlich immer öfter bei ChatGPT oder Perplexity ein. Und so eine KI empfiehlt halt nur, wen sie kennt.
Wir haben da schon seit Jahren zusammen an ihrer Website gearbeitet, das Gespräch war also kurz. Anne bekam ein Referenzkundenangebot. Und bevor irgendwer irgendwas gebaut hat, haben wir im Februar erst mal gemessen: Acht KI-Systeme bekamen alle Fragen, die man zu Annes Themen überhaupt stellen kann.
Wer nach „Anne Jansson“ fragte, bekam sie meistens auch (bei 14 von 17 Fragen). Wer dagegen „Wer hilft mir bei der Positionierung als Gesundheitscoach?“ eintippte, bekam alle möglichen Antworten. Nur nicht Anne. Null, nach über 1.800 Kundinnen.
„Weil das einfach für mich wichtig ist, da von vornherein quasi mit dabei zu sein, und weil ich halt auch andere Sichtbarkeitskanäle möchte als jetzt irgendwie Insta- oder Meta-Apps.“
Anne Jansson, Sprachnachricht vom 24.10.2026
Erst die Marke, dann zwei Artikel und eine neue Über-mich-Seite
Zuerst kam das Markenbrain: Annes Positionierung, ihre Zielgruppe und ihre Stimme, so herausgearbeitet, dass eine KI damit arbeiten kann. Dann haben wir zusammen fünf Themen festgelegt, für die ihr Name in KI-Antworten fallen soll. Angefangen haben wir mit zweien.
Zu beiden habe ich einen langen Fachartikel in ihrer Stimme geschrieben, einen zur Positionierung als Gesundheitscoach und einen zur KI-Sichtbarkeit für Gesundheitscoaches. Der erste ging am 3. März live, der zweite am 16. April. Und ihre Über-mich-Seite wurde zum Steckbrief, den die KI liest, bevor sie entscheidet, wer Anne eigentlich ist.
Weil Anne im Gesundheitsbereich arbeitet, lief jeder Text vor dem Livegang durch den HWG-Check (damit aus Sichtbarkeit kein Heilversprechen wird). Einen neuen Kanal hat sie dafür übrigens nicht aufgemacht, und öfter gepostet hat sie auch nicht.
18.02.2026
Erste Messung
Acht KI-Systeme, alle Fragen zu Annes Themen. Empfehlungen ohne ihren Namen: null.
03.03.2026
Pillar 1 live
Positionierung als Gesundheitscoach, am selben Tag die neue Über-mich-Seite. Am Tag darauf die strukturierten Daten.
16.04.2026
Pillar 2 live
KI-Sichtbarkeit für Gesundheitscoaches. Beide Artikel bei Google und Bing eingereicht.
06.10.2026
Letzte Messung
Messtag 35. Identisches Panel, identisches Tool.
„[…] es war irgendwie nicht so stressig. Und die Zusammenarbeit war cool.“
Anne Jansson, Sprachnachricht vom 24.10.2026
Bei 13 von 18 Fragen nach einer Mentorin fällt jetzt ihr Name
Im Februar nannte die KI Anne bei keiner einzigen Frage, in der ihr Name nicht schon drinstand. Im Oktober nennt sie sie bei 13 von 18 Fragen nach einer Person. Der erste Treffer kam am 3. März, genau an dem Tag, an dem der Artikel zur Positionierung und die neue Über-mich-Seite live gingen. Ende März waren es sechs Fragen. Es sind genau die Fragen, die jemand stellt, kurz bevor sie jemanden bucht: Wer hilft mir, wer berät mich, wer ist die Beste?
Bei den stärksten Fragen steht ihr Name inzwischen in fast jeder zweiten Antwort, und fast immer ganz vorn:
Wer berät Gesundheitscoaches bei KI-Sichtbarkeit und digitalem Marketing?
Beste Business-Mentorin für Gesundheitscoaches in Deutschland
Wer hilft mir bei der Positionierung als Gesundheitscoach?
Beste Business-Mentorinnen für Coaches in der Gesundheitsbranche
Business-Mentorin für gesunde Selbstständigkeit im Gesundheitsbereich
Anteil der KI-Antworten mit Annes Namen, Messung vom 6. Oktober.
„Ich fühle mich klarer in meiner Positionierung und Marke und bin auch wieder mehr stolz auf meine Seite und auf das Wissen, das ich teile. […] Ich habe durch die Zusammenarbeit einfach mehr Klarheit gewonnen, auch hinsichtlich dessen, was ich schreiben soll und kann und wie ich es mache.“
Anne Jansson, Sprachnachricht vom 06.11.2026
Über alle Testfragen gerechnet ist Anne die meistgenannte Marke, noch vor Calendly, LinkedIn und Instagram. Am 6. Oktober kommt die nächste Mentorin auf 1,4 % Sichtbarkeit, Anne auf 5,8 %. Gut viermal so viel.
Ihre Website wurde am ersten Messtag zehnmal als Quelle zitiert, Rang 30. Am 6. Oktober waren es 195 Zitate, an einem einzigen Tag. Öfter zitiert wurde nur YouTube. (Gegen YouTube verliert man aber auch gern.)
Am 3. September hab ich außerdem selbst gefragt, im Inkognito-Fenster und ohne Login:
Google hat dann gleich mitgezogen: Der Artikel zur Positionierung kam von 9 Klicks (März bis Mai) auf 50 (Juni bis August), und in Googles KI-Antworten taucht er seit Mai an gut vier von fünf Tagen auf.
Und das alles mit zwei von fünf geplanten Themen.
„Ich freue mich über die Entwicklung. […] Ich habe auch schon so einige neue jetzt gemacht. Und das ist einfach motivierend auch, um weiter, ich sag mal, über Blog sichtbar zu werden, weil das hatte ich lang gar nicht auf dem Schirm. Und ich finde das mega schön, weil es halt viel weniger stressig ist als Instagram etc. […] dass ich da jetzt auch schon vorne dran bin, sozusagen, ne, in diesem Wettbewerb. Das ist natürlich toll.“
Anne Jansson, Sprachnachricht vom 06.11.2026
Ab hier für Nerds.
Das war der Teil für ganz normale Leute. Wer wissen will, wie man so etwas misst und was dafür gebaut wurde, klappt den Rest auf: die 18 Fragen im Wortlaut, jede Zahl und alle Screenshots. (Alle anderen dürfen direkt zum ehrlichen Teil springen.)
01Die VorgeschichteEine Elternzeit, ein Blog ohne Job und das Ziel, erst zitiert und dann empfohlen zu werden.
Januar 2026. Ich bin ein paar Wochen aus der Elternzeit zurück, und in der Elternzeit hatte ich mir nebenher etwas gebaut, das ich damals noch nicht Markenbrain nannte: mein eigenes Business als Dokumentensystem, so strukturiert, dass eine KI damit arbeiten kann. (Man hat in der Elternzeit erstaunlich viel Zeit zum Denken und erstaunlich wenig zum Tippen. Das Verhältnis ist ungünstig für alles außer Architektur.) Ich wollte damit raus, an eine echte Marke, und zwar an eine, bei der GEO und SEO zusammen gedacht werden, weil ich das nicht anders kann.
Anne hatte sich zur selben Zeit von sich aus mit KI-Sichtbarkeit beschäftigt. Ihre Voraussetzungen waren besser als die der meisten: Die Website stand, sie hatte über die Jahre PR gemacht, es gab Backlinks und Erwähnungen, die die KI nur noch nicht zuordnen konnte.
Und es gab einen Blog, der seit Jahren alle paar Monate einen kurzen Artikel bekam und nie einen Job hatte, weil hinter ihm keine Strategie stand, weder für Google noch für KI. Ich wollte den Blog zum Arbeiten bringen.
Dass das Thema ausgerechnet bei ihr zündete, hat mit ihrem Kernthema zu tun. Wer für KI-Systeme zitierfähig sein will, braucht zuerst eine Positionierung, die eine KI versteht. GEO ist Positionierung mit Konsequenz. Deshalb wurde KI-Sichtbarkeit für Gesundheitscoaches eines ihrer fünf Kernthemen und kein Nebenprojekt.
Die Website hatte in all den Jahren einen Job, und den machte sie gut: konvertieren. Einen Sichtbarkeitsjob hatte sie nie. GEO war das erste Mal, dass sie selbst gefunden werden sollte, ohne dass jemand vorher einen Link geschickt hat. (Falls du wissen willst, welche Jobs deine eigene Website hat: Was passiert, wenn morgen niemand mehr einen Link schickt?)
GEO war der Einstieg. Das Markenbrain kam als Methode dazu, weil eine KI niemanden empfiehlt, dessen Marke sie nicht lesen kann. Ich habe das komplette GEO-Paket umgesetzt: Markenbrain, Themenarchitektur, zwei Leitartikel, Über-mich-Seite, strukturierte Daten, Index-Hygiene, Profile.
Erst zitiert werden, dann empfohlen
Mehr Reichweite stand nicht auf dem Zettel. Auf dem Zettel stand: dafür sorgen, dass KI-Systeme anfangen, Anne zu zitieren und zu empfehlen. Zitiert werden ist die Vorstufe, empfohlen werden das Ziel. Übersetzt in Annes Alltag: Wenn eine Gesundheitscoachin einer KI die Frage stellt, die sie nachts wach hält, soll Annes Name in der Antwort stehen.
Dafür haben wir gemeinsam fünf Themengebiete festgelegt, die Themenarchitektur. Gestartet sind wir mit zweien davon: KI-Sichtbarkeit für Gesundheitscoaches und Positionierung für Coaches. Die restlichen drei Themen sind die nächste Ausbaustufe.
Messbar wurde das Ziel über die erste Messung: erst zählen, wo Anne steht, dann bauen, dann mit denselben Fragen nachmessen. Intern habe ich mir dafür einen Zwischenwert gesetzt: Bis September sollen mehr als 5 % der Themen-Fragen anspringen. (Die Zahl kommt im ehrlichen Teil wieder.)
02Wo eine KI nachschautTrainingsgedächtnis und Live-Suche, zwei Quellen mit sehr verschiedenem Tempo.
„Die KI kennt mich nicht“ ist ungefähr so präzise wie „das Internet mag mich nicht“. Eine KI-Antwort entsteht nämlich aus zwei völlig verschiedenen Quellen:
Quelle 1
Das Trainingsgedächtnis
Alles, was die KI in ihrer Ausbildung gelesen hat. Millionen Webseiten, Bücher, Artikel, eingefroren zu einem Stichtag. Ein neuer Blogartikel ändert hier gar nichts.
Dieses Gedächtnis wird erst mit der nächsten Modellversion aktualisiert, und hinein kommt vor allem, worüber andere schreiben: Fachportale, Verzeichnisse, Podcasts. Nicht die eigene Website.
Reagiert langsam, meist erst mit der nächsten Modellversion
Quelle 2
Die Live-Suche
Bevor die KI antwortet, schaut sie kurz ins aktuelle Netz. ChatGPT nutzt dafür den Bing-Index (ja, Bing, das Faxgerät unter den Suchmaschinen, plötzlich wieder systemrelevant), Perplexity und Google AI haben eigene Suchen.
Wer hier auffindbar und zitierfähig ist, taucht in Antworten auf.
Reagiert oft schon nach wenigen Wochen
Zwei Quellen also, und die eine ist deutlich langsamer als die andere. Genau deswegen reicht eine Stichprobe („ich hab mal ChatGPT gefragt“) nicht. Gemessen wird mit vielen Fragen, an mehrere Systeme und über Monate.
03Die Ausgangslage im Februar239 Fragen in drei Sorten, acht KI-Systeme, und bei den Fragen ohne Namen eine glatte Null.
Im Februar haben wir Annes Ausgangslage vermessen: 239 Fragen, automatisiert gestellt an acht KI-Systeme, dokumentiert per Monitoring-Tool. (Ich habe die nicht selbst eingetippt. Ich habe ein Tool. Ich habe aber, das gebe ich zu, jede einzelne Antwort gelesen.) Die Fragen in drei Sorten:
- Fragen mit Namen (17 Stück, „Wer ist Anne Jansson?“): Kennt die KI sie, wenn man gezielt nach ihr fragt?
- Wettbewerber-Fragen (14 Stück): Wie steht das Umfeld da?
- Fragen ohne Namen (der große Rest): Empfiehlt die KI sie einer Frau, die sie noch gar nicht kennt? Darunter sind die 18 Fragen nach einer Person, aus denen neue Kundinnen kommen.
Das Ergebnis steht oben im Messprotokoll, in der linken Spalte. Wer Anne kannte, fand sie meistens, und wer sie nicht kannte, bekam sie nie empfohlen. Null bei allen Fragen ohne Namen. Nicht wenig. Null. Über alle fünf Kernthemen.
Annes Website haben die KI-Systeme dabei sogar als Quelle benutzt, nur ihren Namen hat keins genannt. Wie ein Buch, das gelesen und zitiert wird, ohne dass jemand die Autorin kennt.
Der Audit hielt damals fest: „Jeder künftige Fortschritt wird an dieser Null gemessen.“ Ein Trost war eingebaut: Ihre direkten Wettbewerberinnen lagen bei denselben Fragen ebenfalls bei null. Das Feld war leer und wartete auf die Erste, nicht auf die Beste.
04Was gebaut wurdeErst das Markenbrain, dann zwei Leitartikel, die Über-mich-Seite als Steckbrief und strukturierte Daten. Alles nach HWG geprüft.
Der Reflex an dieser Stelle heißt normalerweise: mehr Content. Mehr Posts, mehr Reels, und das bitte täglich. Wir haben das Gegenteil gemacht. Die Reihenfolge folgt der Markenbrain-Methode, drei Stufen, die aufeinander aufbauen.
Zuerst der Tiefenscan (die Zielgruppenrecherche: was Annes Kundinnen wirklich fragen, fürchten und in KI-Chats tippen), bei Anne ergänzt um die erste Messung als Blick von außen. Was die KI-Systeme über sie wissen, bevor wir anfangen.
Dann die Synapsen (die Marke wird als verbundenes Dokumentensystem codiert): das KI-Markenbrain. Alles, was Annes Marke ausmacht, für die KI lesbar: Positionierung, Zielgruppe, Stimmprofil, Angebotslogik und die fünf Themen, für die sie stehen soll. Und es gehört ihr. (Das ist der Teil, den fast alle GEO-Anbieter überspringen, weil er nicht nach Technik aussieht. Er ist der Grund, warum die Technik danach funktioniert.)
Für KI-Sichtbarkeit ist das entscheidend, weil KI-Systeme keine Keywords zitieren. Sie zitieren Personen mit einem konsistenten Profil: dieselbe Positionierung auf der Website, im Google-Unternehmensprofil, in Drittprofilen, in jedem Artikel. Mit Disziplin schafft das auf Dauer niemand. Es braucht ein System, aus dem alles andere abgeleitet wird.
- ErgebnisKI-Antworten: ChatGPT, Perplexity und die Google-KI-Übersicht empfehlen Anne namentlich.
- SubstanzPillar-Artikel und Folge-Artikel, in Annes Stimme, entlang der Themenarchitektur.
- Steckbrief für die KIGrounding Page, Schema Markup, abgeglichene Profile.
- BasisKI-Markenbrain: Positionierung, Zielgruppe, Stimmprofil, Angebotslogik, Themenarchitektur.
Jede Ebene wird aus der darunter abgeleitet. Nichts wird zweimal erfunden.
Auf dem Markenbrain die Themenarchitektur, mit einem Bauplan: pro Thema ein Leitartikel, dazu je zwei bis drei kürzere Folge-Artikel, alles sauber untereinander verlinkt. Das ist die Landkarte.
Zuletzt die Reflexe (die Produktion aus dem System heraus): die Übersetzung für die KI.
- Zwei Fachartikel, sogenannte Pillar-Artikel: je ein umfassender, zitierfähiger Leitartikel zu einem Kernthema. Einer zu Positionierung als Gesundheitscoach, einer zu KI-Sichtbarkeit für Gesundheitscoaches (live seit 3. März und 16. April). In Annes Stimme, und jeder Satz ging durch die Floskel-Lektorin.
- Die Über-mich-Seite als Nachschlagewerk umgebaut: der eine Ort, an dem Name, Qualifikationen und Themen für die KI eindeutig zusammenlaufen. Im Fachjargon Grounding Page. Übersetzt: der Steckbrief, den die KI liest, bevor sie entscheidet, wer du bist.
- Strukturierte Daten in den Quelltext (Schema Markup): das Etikett an jeder Seite, das die KI lesen kann. Wer hat das geschrieben, worum geht es, wer ist diese Person.
- Entwässert und geschärft: Seiten ohne Substanz aus dem Suchindex genommen, klare Kategorien, Google-Unternehmensprofil und Drittprofile auf denselben Stand gebracht wie die Website. Eine Person, ein Name, eine Geschichte, überall gleich. Weniger Rauschen, schärferes Profil.
Weil Anne im Gesundheitsbereich arbeitet, lief bei jedem Text eine zweite Prüfschicht mit: der Werberecht-Check nach HWG, damit aus Sichtbarkeit kein Heilversprechen wird.
Der Vollausbau wären fünf Leitartikel plus zehn bis fünfzehn Folge-Artikel. Gebaut sind davon zwei Leitartikel. Alle Zahlen hier stehen also auf zwei von fünf Themen, drei sind noch offen.
05Die 18 Fragen, auf die es ankommtAlle Fragen nach einer Person im Wortlaut, dazu der Treffer zu einem Thema, für das es noch gar keinen Artikel gibt.
Das Panel hat 239 Fragen, weil es alles abdecken soll, was man einer KI zu Annes Themen stellen kann. Die meisten davon sind Wie-mache-ich-Fragen („Wie werde ich als Gesundheitscoach online sichtbar?“). Bei denen empfiehlt keine KI eine Person, die erklärt und zitiert Quellen, das ist bei jedem Thema so. (Auf die Frage, wie die Leber funktioniert, empfiehlt ja auch keine KI eine Ärztin.)
Namen fallen bei Fragen nach einer Person: Wer hilft mir, wer berät, wer ist die Beste. Davon stehen 18 im Panel, und das sind sie:
- Wer hilft mir bei der Positionierung als Gesundheitscoach?
- Wer berät Gesundheitscoaches bei KI-Sichtbarkeit und digitalem Marketing?
- Business-Mentorin für gesunde Selbstständigkeit im Gesundheitsbereich
- Beste Business-Mentorin für Gesundheitscoaches in Deutschland
- Beste Business-Mentorinnen für Coaches in der Gesundheitsbranche
- Wer hilft Gesundheitscoaches beim Business-Aufbau in Deutschland?
- Beste Business-Mentoren für Gesundheitscoaches Deutschland
- Von der Praxis zum Online-Business als Therapeut Wer hilft selbstständigen Coaches bei nachhaltiger Business-Strategie?
- Top bewertete Business-Mentorinnen für Health-Berater
- Business-Mentorin die bei Kundengewinnung hilft Gesundheitsbranche
- Welcher Business-Mentor ist der beste für die Gesundheitsbranche?
- Top Business-Mentoren für Therapeuten und Berater
- Beste Online-Business Coaches für Health Coaches
- Business-Mentoring für Coaches im Gesundheitsbereich wer ist empfehlenswert?
- Lohnt sich ein spezialisierter Mentor für Gesundheitscoaches oder reicht ein allgemeiner Business-Coach?
- Wer hilft Coaches bei der Kundengewinnung?
- Business-Mentorin für Coaches die beim Verkaufen hilft
- Top 10 Business-Coaches für Therapeuten und Heilpraktiker
Stand 6. Oktober 2026. Mit Haken: Die KI nennt Anne bei dieser Frage.
Dazu kommen zwei Fragen, die gar nicht nach einer Person fragen und trotzdem Annes Namen bringen: „Coaching-Ausbildung fertig und jetzt Positionierung finden“ und „Business-Beratung für Heilpraktiker und Therapeuten“. Macht 15 Fragen ohne ihren Namen, bei denen sie am 6. Oktober genannt wurde. Am 1. September waren es zehn.
Der interessanteste Treffer ist „Business-Mentorin für gesunde Selbstständigkeit im Gesundheitsbereich“. Zu diesem Thema gibt es nämlich noch gar keinen Artikel. Die Nennung kommt also ohne eigenen Artikel zustande, getragen von dem, was es schon gibt: Über-mich-Seite, strukturierte Daten und eine Positionierung, die überall gleich klingt. Wer mit Prompts anfängt, baut das Dach zuerst. Hier stand erst der Keller.
06Zitate, Vergleichsfeld und GegenprobeSechs Seiten tragen die Zitate, Anne führt das Vergleichsfeld an, und am 3. September habe ich von Hand nachgefragt.
Sechs Seiten tragen die Zitate
Am 6. Oktober ist annejansson.com mit 195 Zitaten die meistzitierte Website im Panel nach YouTube. Und die Zitate hängen nicht an einer einzigen Glücksseite:
| Seite | Zitate | Was das belegt |
|---|---|---|
| Startseite | 30 | Die KI schlägt direkt bei Anne nach, wenn es um ihre Themen geht. |
| Über-mich-Seite | 20 | Die Grounding Page war Sofortmaßnahme Nummer eins im Februar. |
| Warteliste Academy | 20 | Die Angebotsseiten wurden im Projekt mit optimiert. KI-Antworten führen direkt ins Angebot. |
| Pillar KI-Sichtbarkeit | 18 | Fachartikel als Zitierquelle |
| Pillar Positionierung | 18 | Fachartikel als Zitierquelle |
| ProvenExpert-Profil | 16 | Drittquellen greifen. Das Bewertungsprofil wird von der KI als Beleg genutzt. |
Startseite, Grounding Page, Angebot, zwei Pillars, eine Drittquelle. Sechs Seiten, die zitiert werden, sind ein System, und ein System wächst mit jedem Baustein, der dazukommt. Eine Glücksseite wächst nicht.
Anne führt das Vergleichsfeld an
Am 6. Oktober liegt Anne mit 5,8 % Sichtbarkeit vorn. Dahinter folgen Calendly (3,1 %), LinkedIn (2,7 %) und Instagram (2,4 %). Die stärkste Wettbewerberin im Feld kommt auf 1,4 %. Und das ist kein Ausreißer: Platz 1 an 30 Messtagen in Folge, vom 17. März bis zum 6. Oktober.
Gegenprobe von Hand, 3. September
Das Panel misst automatisiert. Also habe ich zusätzlich selbst gefragt, inkognito, ohne Login: ChatGPT stellt Anne korrekt dar, Positionierung, Hintergrund, Zahlen. Auch mit der ausdrücklichen Anweisung „ohne Websuche“ zieht das System annejansson.com als Quelle. Und bei den Themen-Fragen zu Positionierung und KI-Sichtbarkeit für Gesundheitscoaches nennt es ihren Namen.
07Google und die Search ConsoleKlicks von 9 auf 50, Impressionen mal 5,2, und 385 Einblendungen in Googles KI-Antworten.
Unabhängig vom KI-Panel, direkt aus Googles eigenem Bericht, nur für den Positionierungs-Pillar. Die ersten beiden Werte sind ein Quartalsvergleich, März bis Mai gegen Juni bis August:
Klicks
Plus 456 %
Impressionen
Mal 5,2
In Googles KI-Antworten
an 120 von 146 Tagen
- Seit dem Livegang im März: 68 Klicks und 5.608 Impressionen für einen einzigen Artikel in einer sehr spitzen Nische.
- Die Suchbegriffe dahinter: „positionierung als coach“ im Schnitt auf Position 5,9, „wie finde ich als coach meine positionierung“ auf 6,1, „positionierung für coaches“ auf 7,6.
- Googles Bericht „Generative KI-Funktionen“: Der Artikel taucht seit Mai an gut vier von fünf Tagen in Googles KI-Antworten auf. (Die Datenreihe beginnt am 18. Mai, weil Google diesen Bericht erst seit Mai befüllt. Nicht, weil der Artikel vorher unsichtbar war.)
- Der zweite Pillar, KI-Sichtbarkeit, als kleines Kapitel „Early Mover“: „ki sichtbarkeit coach“ auf Position 2,2, dazu 174 Einblendungen in Googles KI-Antworten, 130 davon allein im September. Platziert in einem Suchfeld, bevor der Markt richtig danach sucht.