„Meine Website?
Die ist doch fast fertig!“
Ist sie. Seit Monaten.
Das „fast“ hat es sich da halt gemütlich gemacht. Website Unplugged ist das Programm, das es vor die Tür setzt: Du baust selbst, mit KI statt WordPress und mit mir als Expertin an deiner Seite. Der Plan: In Woche zwei bist du live. Los geht es am 11. Januar 2027, und wer hier auf der Liste steht, bucht im Frühbucher-Fenster vom 4. bis 10. November, vor allen anderen.
Lieber erst live schauen? Infotermin am 3. November, 18. November oder 10. Dezember. →
Start 11. Januar 2027◆höchstens 15 pro Gruppe◆die Warteliste ist unverbindlich
„Jede Änderung kostet mich einen halben Tag. Oder eine Rechnung.“
„Ich hab alles selbst gebaut. Ob es gut ist, kann ich nicht beurteilen.“
„Ich fass da lieber nichts mehr an. Nicht, dass ich was zerschieße.“
Die Sätze hab ich mir geliehen. Sie stammen, leicht gekürzt, aus den Antworten, die mir Selbermacherinnen zwischen 2021 und 2025 in meine Umfragen geschrieben haben. Eine nannte ihre Website ein „Mammut-Projekt“. Eine andere beschrieb ihre Methode als „vogel-strauß-taktik“. (Funktioniert bei Websites leider nur so halb. Die Seite bleibt ja online.)
Und eine brauchte nur drei Wörter: „Wird nie fertig.“
Wird sie doch.
Dir fällt ein, dass auf deiner Angebotsseite noch der alte Preis steht. Du nimmst dein Handy und sprichst:
Live, bevor du am Hauptbahnhof bist. Kein Login. Kein Plugin. Kein „am Wochenende“.
Das geht übrigens auch mit einem halben Gedanken. Du sprichst ihn ein, mit „ähm“ und allem, und zurück kommt ein Absatz, der klingt wie du an einem guten Tag. Die Lektorinnen waren schon drüber. Du sagst Ja, und er ist live. Vom Sofa aus.
So arbeite ich seit diesem Herbst an meiner eigenen Seite. Ein neues Angebot mit Texten, Seiten und Formular steht bei mir an einem Abend, und den verbringe ich auf dem Sofa. (Früher saß ich dafür am Schreibtisch und hab Plugin-Anleitungen gelesen.) Das klappt übrigens nur, weil die KI weiß, wer ich bin und wie ich schreibe. Ich hab es ihr vorher gesagt. Deiner sagst du es in den ersten Wochen auch.
In Woche zwei live, so der Plan.
Die Technik dauert Minuten, deshalb steht sie am Anfang. Eine erste, ehrliche Seite geht gleich online: wer du bist, was du anbietest, wie man dich erreicht. Fertig ist sie dann noch nicht. Aber draußen, und draußen wird man bekanntlich schneller besser als in der Schublade.
Jemand schaut drauf.
Und zwar ich. Du bekommst ein Video zu deinen drei wichtigsten Seiten: was sitzt, was nicht, was ich ändern würde. Du siehst meinen Mauszeiger auf deiner Überschrift. Die Frage „Ist die gut?“ musst du dir dann nicht mehr allein beantworten.
Zurück zu gestern.
Jede Fassung deiner Seite wird aufbewahrt. Geht etwas schief, holst du die von gestern zurück. Das üben wir gleich zu Beginn, einmal mit Absicht. (Kaputtmachen unter Aufsicht, sozusagen.)
Eine Seite, die man nicht mit der deiner Kollegin verwechselt. Wer sie liest, weiß nach ein paar Sekunden, was du anbietest und für wen. Und warum sie damit zu dir gehen soll und nicht zu einer der zwölf anderen, die dasselbe anbieten. Lauter oder witziger musst du dafür nicht werden. Nur eindeutiger.
Gebaut wird dienstags von 9:30 bis 11:00 Uhr, live und an deiner eigenen Seite. Was in dem Termin entsteht, ist schon die Arbeit und kein Stoff zum Nacharbeiten. Um elf klappst du den Laptop zu und bist weiter als um halb zehn. Einmal pro Woche gibt es außerdem eine Fragestunde, für alle, die hängen. (Wer nicht hängt, hat frei.) Rechne mit vier bis sechs Stunden in der Woche, die Termine eingerechnet.
Du fängst da an, wo du stehst. Wer noch keine Website hat, baut direkt auf der eigenen Domain. Wer eine hat, bringt sie mit: Wir lesen aus, was da ist, und die neue Seite wächst unter einer Vorschau-Adresse, bis sie besser ist als die alte. Erst dann zieht sie um. Deine jetzige Seite bleibt so lange online, niemand steht zwischendurch mit einem Baustellenschild da.
Nach den zwölf Wochen geht es im No Plugin Club weiter, drei Monate lang, mit einem Termin für Technik und einem für Google und KI-Suche pro Monat. Deine Seite steht dann ja. Jetzt soll sie auch jemand finden.
Dann trag dich erst recht ein. Mitbringen musst du nur eine Vorstellung davon, was du verkaufen willst, und die darf ruhig noch in einem Notizbuch stehen. Was auf die Seite gehört und für wen, erarbeiten wir zusammen, bevor die KI den ersten Satz schreibt.
Die Warteliste selbst verpflichtet dich zu nichts. Sie ist halt nur die Liste, die zuerst Post bekommt.
Nach der Anmeldung stelle ich dir fünf kurze Fragen, freiwillig. Aus den Antworten lege ich unter anderem fest, an welchem Tag die Fragestunde stattfindet.
Du hattest immer gute Ideen für deine Website. Sie sind nur auf dem Weg zwischen Kopf und Seite verloren gegangen: in einem Plugin-Update, in „das mache ich am Wochenende“, in einem Login, den du nicht mehr weißt. Ab jetzt ist der Weg kurz. Dein Job ist nur noch der Gedanke, und den hat eben keine KI für dich.